jugendinwien…die eigentliche Version

Wie schon angekündigt, werde ich in der Sommerausgabe von „WienXtra jugendinwien“ veröffentlicht!
Hier gibt es bereits die Bilder in der Vorschau zu sehen: http://www.jugendinwien.at/mitwirken/licht-auf/sommer-10/

Leider hat sich die Redaktion nicht an die Vereinbarungen gehalen und die Bilder beschnitten. Das nehme ich zum Anlass, hier die original Bilder zu veröffentlichen!

E-Mail an die Redaktion vom 18.06.2010

(Auszug: E-Mail vom 3.05.2010)
Versteh dich gut – also wir beschneiden nichts- aber wie gesagt falls sich was anders sich entwickeln sollte, was ich mal nicht annehme, würde ich mal selbstveständlich bei dir melden.“
Ich habe gerade die Bilder auf der „licht-auf-ruf – Seite“ gesehen. Schade, dass ihr die Werke, entgegen der Abmachung, beschnitten habt! Das war nicht ausgemacht!
Ihr lädt zum Mitwirken ein und stellt junge Künstler vor?! Dann veröffentlicht bitte deren Werke unverfälscht!
Als Fotograf setze ich mich, schon vor dem Auslösen, intensiv mit der Bildgestaltung und Bildkomposition auseinander. Wie platziere ich ein Objekt, dass es möglichst, interessant, spannend oder harmonisch wirkt?
Der Bildaufbau ist abhängig von der Bildaussage…Was möchte ich im Bild vermitteln?
Ich bin begeisterter Wettbewerbsfotograf. Hier muss ein Bild in weniger als 3 Sekunden überzeugen können.
Bild Musik: Hier sitzt das Model ca. im „Goldenen Schnitt“. Dadurch wirkt das Bild ruhig und harmonisch…
Bild Kultur: Die vier Tänzerinnen und vier Bögen ergeben ein ausgewogenes, symetrisches Bild…Die Bögen und beleuchteten Fenster unterstreichen die Bildaussage.
Bild Texte: Dieses Bild war lange Zeit eines meiner besten Wettbewerbsfotos…Bildwirkung und Bildaufbau sind perfekt. Das Model ist außerhalb des „Goldenen Schnitts“ und außerhalb der Mitte. Das erzeugt Spannung. Umsäumt ist das Model von einem Regen/Vorhang aus fallenden Buchstaben.
Durch das Beschneiden, gehen alle diese Informationen verloren (Bilder verlieren an Spannung, Atmosphäre, Harmonie).
„Musik“ und „Kultur“ wirken langweilig und plump. Auch „Texte“ hat stark an Wirkung verloren.
Der Junge am Roller und die Künstler in „Aktionen“ sind abgeschnitten.
Ich habe geglaubt ich kann mich mit meinen Bildern in bester Qualität präsentieren…Jetzt aber entsteht der Eindruck ich könne nicht fotografieren!
Als ich „Luc Amoros Company“ gebeten habe das Bild von ihrer Show für „Aktionen“ zu verwenden hat mir Bruno zurückgeschrieben: „you should understand, as an artist, that an artist does not want his creation to be changed.“
Das trifft auch auf mich zu!
Mit freundlichen Grüßen,
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